sch-ach-xh-ehrlich

xh ehrlich

 

„Herr Schuster“, kam es zurück. Wilhelm Schnepfensskorns Bauch – der Gehilfe wirkte daneben wie ein dürrer Ast, der etwas Fett angefressen hat – befand sich in sichtlicher Bewegung und wenig sicherer Entfernung zum Tisch. Der Herr war etwas Weniges zurück getreten. „Sie ruinieren mir das Unternehmen und sprechen von einer Woche Verlust, einer läppischen Woche. Heute Morgen ist alles schief gelaufen und das nur, weil Sie Ihren Kopf in Ihrem eigenen Geschäft liegen gelassen haben. Sie habe sich da, wie ich höre, mit zwei schönen Gestalten zusammen getan. Schön an Gestalt, meinetwegen, aber sonst nichts im Kopf. Diese beiden halten rein gar nichts von unseren wissenschaftlichen Anstrengungen. Und mit so etwas lassen Sie sich ein. Diese stellen Ihnen das Bein, so dass Sie umfallen und mir das Experiment über den Haufen werfen. Ich möchte Ihnen sagen: Das ist nicht nett. Nett ist es nicht, es ist eine Schweinerei. Eine Woche sagen Sie. Sie wollen sich nur schön reden. Es geht alles kaputt und Sie beschränken dies in Ihrer Einfallt auf eine ganze, eine ganze Woche. Das Instrument auf Ihrem Tisch sollte man auf den Boden werfen, damit alles vollständig kaputt geht und Sie Ihrer ganzen Woche noch ein paar, ein paar wenige Tage anhängen können, die meinetwegen zu Monaten werden. Ja, sie bringen alles durcheinander. Die Zeit hat keine Bedeutung mehr. Ja, Sie haben recht, wenn Sie mich so anschauen. Er würden nicht Tage daraus, nicht ein Tag, nein, Monate, ein Jahr. Dann wäre es wieder zusammen und nicht mehr kaputt. Was Sie da aber nicht auf diesem Tisch betreiben, sondern hinter meinem Rücken, dem Rücken dieses Instituts, ist für dieses äusserst schädlich. Sie gehen wohl davon aus, dass ich mich wegen meiner Leibesfülle nicht genug schnell drehen kann, um zu sehen, was hinter mir geschieht. Da kennen Sie mich schlecht. Ich habe Augen auch auf meinem Hintern. Und diese sehen messerscharf. Sie sehen besser als die vorderen und benötigen keine Brille, die auf Sie zustelzt, wenn Sie wieder einmal Ihren Übermut walten lassen. Sie können froh sein, dass ich meine Brille auf der Nase trage und nicht auf meinem Hintern, sonst hätte ihr Blick Sie getötet.“

Fortsetzung

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