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(…) Denn ich sehe noch einen weiteren Zusammenhang: das Wasser, von dem wir täglich trinken, schafft Verbindungen. Ohne Wein wird kein Wasser. Die Felder müssen bewässert werden, damit das wächst, was uns den Wein bringt. Aber mit dem Bewässern von dem, was wächst, und dem Beweinen von dem, was einmal war, kommen wir nicht weiter. Es muss etwas geben, das zu unserem Namen hinzu gehört. Die wirkliche Lebensfreude, die über der Feuchte zwischen den Menschen hin und her wechselt. Ein Kuss ist nie einseitig. Darum muss die Feuchte, die den Menschen zu seinen Höchstleistungen beflügelt, hinein in unseren Namen. Ich bin aber auch der Meinung, dass die Feuchte, so direkt angesprochen, der ungeeignete Ausdruck für das ist, was wir in unseren Namen hinein schreiben wollen. Die Feuchte erinnert im Alltag den Menschen an Wäsche und aufgenommenen Boden. Darum stelle ich hinter die Feuchte ein grosses Fragezeichen. Aber ich habe drei Verben, die uns zu unserem Namen tragen werden. Die drei Verben heissen: bewässern, beweinen und befeuchten. Sie sind die drei Träger unseres Namens und werden diesen befruchten, so dass aus diesem auch etwas wird und unser Geschäft einen guten Start nimmt. Ich blicke vollkommen vertrauensvoll in die Zukunft, denke aber, es würde nicht verlockend tönen, wenn über unserem Unternehmen auf einer Tafel die Worte stehen würden: bewässern und beweinen und befruchten. Die tönte mir eher nach einem Fachgeschäft für Haushaltsgeräte als nach dem, was wir wollen. Auch ich bin der Meinung, dass sich Verben, die sich zu einem Namen zusammen fügen, als Namen nicht eignen. Verben sind in Bewegung und darum schlecht greifbar durch die Personen, die an unserem Geschäft vorbei gehen. Verben schlüpfen zwischen den Fingern davon wie eine Geleemasse. Hauptwörter dagegen kleben als solider Stoff an der Wand. Die halten die Leute zurück. Darum sollen meiner Ansicht nach nur Nomen in unserem Namen stehen. Diese lassen sich geistig einpacken. Wenn ich die Dreier-Paarung bewässern, beweinen und befeuchten in Nomen packe, dann ergibt sich daraus: Wasser, Wein und Feuchte. Letztere ist in ihrer Aussagekraft nicht überzeugend. Aber ich bin der Auffassung, wenn man alle drei zusammen nimmt und in einem Atemzug spricht, das Bewässern, das Beweinen und das Befeuchten, dann ergibt sich daraus ein ganz klares Resultat. (…)

Fortsetzung

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