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Der Mietvertrag bot einen Ausweg. Den Vertrag konnte man gewinnbringend weiter veräussern, verpachten, mit der Gewissheit, auf lange Sicht einen gewissen Gewinn einzuheimsen. Doch welcher Pächter wollte bei solch einem Geschäftsgebaren, wie es die beiden Herren an den Tag legten, einsteigen? Selbst als Unterpächter riskierte man bei derartigen Geschäftsleuten mit ziemlich grosser Sicherheit einen groben Verlust einzufahren, der dann auch die Erstpacht in ein Fiasko führte.

Aber die beiden Herren gaben sich gegenüber dem Volk, das vor dem Schaufenster ohne Unterbrechung vorbei defilierte und die Geschäftsgründung lediglich mit einem münden Blick und dem Sinn für kurzzeitigen Unterhaltungswert würdigte, zuversichtlich. Denn jedem musste eine Chance gewährt werden, wie schlecht dessen Aussichten auf eine glückliche Vollendung des begonnen und unternommenen Aufbruchs auch standen.

Der Wille ist die Triebfeder jeder Aktion. Diese Aktion, welche die beiden Herren zur Schau stellten, zeugte nicht von viel Wille, sondern lediglich vom Wunsch, das aus dem Willen etwas werde. Was wurde, nahm jedoch überhaupt keine Form an, sondern orientierte sich in seiner Entwicklung am Entwicklungspotential, das der Ist-Zustand einer Banknote illustrierte und deren Wert auch sicherte, ohne ihn zu mehren. Den Unterschied von Banknote zu Banknote bildete beim gleich bleibendem Wert, der auf den Noten als Zahl deutlich eingeschrieben ist, nur das Detail, das sich in der Seriennummer verbirgt.

Der aktuelle Werte des stagnierenden Geschäfts der beiden unternehmerischen Herren lag unter dem Wert, der auf Banknoten noch aufgedruckt wird.

Da war guter Rat teuer. Teuer bedeutet, dass für diesen Rat schwer zu bezahlen war. Der Inhalt der Börse der beiden Herren erwies sich aber als luftiges Gebilde ohne Kraft und damit viel zu schwach, um zum „teuer“ überhaupt ein Gegengewicht bilden zu können.

Geschäften bildet immer ein Wagnis, das, verbunden mit einer gewissen Portion Mut, durchaus in eine Bruchhalde führen kann. Die beiden Herren erhielten für ihren Einstand in das Geschäftsleben von Draussen, vor der Tür, trotzdem immer wieder anerkennende, aufmunternde Blicke, mit welchen man den beiden gut Glück wünschte und aufmunterte, nicht locker zu lassen in dem, was sie begonnen hatten.

Fortsetzung

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