sch-ach-ve-Koenig

ve König

 

„Wir wären in bester Gesellschaft mit Religion und Marktwirtschaft: Prognosen hier und dort und entsprechende Versprechen. Damit lässt sich Geld verdienen. Wir beide wären die Dritten im Bunde.“

„Und damit auf dem besten Weg zum Reichtum.“

„Das Gewissen muss nur richtig eingesetzt werden und schon klingeln die Münzen.“

„Sobald wir die ersten Münzen haben, müssen die irgendwo hin getan werden, die Einnahmen“, bemerkte Kurt Schuster trocken. „Denn dort, wo Einnahmen nicht korrekt gespeichert werden, kommt bald einmal das Aus. Darum muss dieses Ding her. Irgendwo muss das Geld aufbewahrt werden.“

„Welches Ding?“

„Das Ding da, das am Boden liegt.“

„Der Schrank.“

„In all seinen Einzelteilen. Ich weiss nicht, ob wir gut daran getan haben, einen Eigenbauschrank anzuschaffen.“

„Kein Problem. Er hat zwar seine Eigenheiten. Es wird uns aber gelingen, ihn zusammen zu setzen. Wir werden dann wissen, wo welches Teil in diesen verdammten Schrank hinein gehört. Solange der nicht steht, verfügen wir nicht über dieses Wissen und können wir unser Geschäft nicht eröffnen.“

Auf dem Boden lagen mehrere geöffnete Pakete und dazwischen einige Schrauben und Muttern, die aus etwelchen Säckchen befreit worden waren.

„Ich hoffe, dass bei all dem, was da durcheinander liegt, nicht der Schrank und die Theke ineinander geraten sind“, meinte Gründer Schnaptepürä mit einem langen, ausführlich prüfenden Blick auf den Boden.

„Man soll nie zwei Dinge gleichzeitig unternehmen: nach dem Zweck des Ladens suchen und nach dem, was man verkaufen will, und gleichzeitig das Geschäft aufbauen. Das ist etwas viel auf einmal. Das sind sogar drei Dinge.“

Viele verschieden geschnittene Stücke lagen am Boden. Den Raum hatten sich die beiden cleveren Herren als gesunde Investition bereits angemietet. Der Ort war gut gewählt. Solches kann mit Bewunderung unumwunden anerkannt werden.

Vor dem Lokal befand sich ein Trottoir, welches rege vom Durchgangsverkehr benutzt wurde. Der Gehsteig wies eine angenehme Breite auf. Zuweilen verweilten Leute auf der Stelle, um ein paar Worte auszutauschen.

Fortsetzung

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