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Sobald man daran geht, ein eigenes Geschäft auf die Beine zu stellen, muss die eigene Einstellung, der eigene Mut auf positiv geschaltet werden. Sind die entsprechenden Hebel des eigenen Schaltwerks nicht auf die Vorwärtsposition geschoben, dann dürfte das neue Geschäft an der eigenen, mangelnden Begeisterung scheitern. Dem eigenen, spritzigen Tatendrang fehlt die Schubkraft, welche absolut vorhanden sein muss, wenn man im rastlosen Geschäftsleben bestehen will.

An dem Tag, an dem sich die Beiden trafen, stand beider Gemüt nicht auf Sturm und Drang, auch wenn Herr Kurt Schuster sichtbar guten Mutes wirkte. Die Zuversicht flatterte ihm aber unstet wie ein Schmetterling ums Gesicht. Entsprechend gehabte er sich aufgeregt.

Der Andere hingegen sass und trank ein Glas Wasser, das er neben sich auf den Boden stellte. Dabei übte er sich in stiller Einkehr, was so eigentlich gar nicht seine Art war.

Munter der Eine, dynamisch abgespeckt der Andere: So viel lässt sich zum aktuellen Befinden der Beiden sagen.

Das mit dem Geschäft, das beide vereinbart hatten, wollte einfach nicht richtig anlaufen. Mit zwei Schwierigkeiten mussten sie sich auseinander setzen. Sie hatten eine Kartonschachtel mit einem Fertigbaugerüst vor sich, das noch zusammengesetzt werden musste. Klug wie die beiden Herren waren, hatten sie vereinbart, dieses in einer Trockenübung zusammen zu fügen. Das Geschäft war noch nicht geöffnet. Jetzt verfügte man noch über genug Zeit, um sich an dem Ding zu versuchen und somit mit der praktischen Seite der Unternehmung zu befassen und sich auf diese Weise tatkräftig und handwerklich ausgelastet mit dem Geschäftsaufbau auseinander zu setzen.

Über den anderen Teil, die Theorie, hatten sich die beiden Herren bereits eifrig ausgetauscht. Eines der Diskussionselemente lautete und floss als wiederkehrendes Hauptargument für die schleppende Entwicklung der Geschäftsgründung in die langwierigen Diskussionen ein: “Es wird schon alles verkauft. Was sollen wir noch verkaufen. Was sollen wir in unserem Geschäft verkaufen.”

Die Schmetterlinge auf dem lächelnden Gesicht Kurt Schusters setzten sich auf dessen Nase, was dazu führte, dass die Mundwinkel nieder sanken.

Fortsetzung

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