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Man solle das mit dem Reimen lassen, kam es von drüben, nicht von Kabar Extas. Bösartig seien die Beiden ihm gegenüber wie auch das Schachfeld nebenan, wo sogar im Winter bei grosser Kälte mit diesem kalten Ton von auf den Boden aufschlagenden Figuren gespielt werde. Möglicherweise mangle es der indirekten Rede an dieser Stelle an Präzision. An dieser Stelle sollte eigentlich die direkte Rede stehen, weil die indirekte Rede immer auf die direkte Rede folgt als eine ihrer möglichen Abbildungen. Stehen bleiben muss aber die indirekte Rede, weil über ihre Reverenz nicht mehr lückenlos hergestellt werden kann, was den genauen Inhalt der in direkter Rede geäusserten Aussage bildete. Das stellt einen erheblichen Nachteil der indirekten Rede dar.

Am Tisch beriet man unterdessen, wie man auf das Thema indirekte Rede gestossen war, wo doch keiner der Dreien die theoretische Auseinandersetzung mit der Spreche als sein bevorzugtes Steckenpferd führte, geschweige Sprache wissenschaftlich aufgearbeitet hatte. An solch verwirrender Sprache trage allein das Schach Schuld, die Wissenschaft, sagte der Andere, weil diese ihre Ziele so unklar formuliere.

An dem Durcheinander trügen allein die Männer Schuld, sagte sie.

Dieses Durcheinander am Tisch vergrösserte sich und zwar derart, dass man vom Schachfeld mit besorgtem Blick diskret nach dem Dreiertisch zu äugen begann. Kunststück: Der Tisch befand sich nicht weit, direkt gesagt, vom Feld entfernt.

Fortsetzung

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