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ta Protest

„Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Klappen der Zehen sich von selbst kürzen und nie die Überlänge der Fingernägel erreichen. Die Klappen der Finger wachsen immer weiter, sofern man sie nicht mit einer Schere auf einer vernünftigen Länge hält. Warum dem so ist, ist ein ungelöstes Geheimnis bis in unsere Tage, das zu lösen der Wissenschaft nach wie vor nicht gelungen ist. Zehennägel halten sich von selber in der richtigen Länge. Wenn man hingegen bei den Fingern nicht dahinter geht, dann kommen uns die Nägel bald in die Quere. Mit dem eigenen Körper ist es schon eine wunderbare Sache. Man kann so viel an ihm arbeiten.“

„Mit überlangen Fingernägeln kann man sich besser den Ärger von der Nase kratzen. Uns zweien würde es nie im Traum einfallen, solches mit den Zehen zu versuchen.“

„Noch weniger in der Wirklichkeit.“

„Obwohl man es manchmal tun möchte. Zum Beispiel heute. Es ist etwas in der Luft, auf diesem Platz. Man möchte es weg kratzen, solange es noch möglich ist. Manchmal ist es zu spät.“

„Es wird an den Zehen liegen, die nicht im Freien stehen. Wenn wir die Schuhe ausziehen, dann wird es uns vielleicht besser gehen.“

„Nein, lieber nicht. Wenn wir die Zehen sehen, dann wird uns das noch mehr verwirren. Nicht, weil wir sie sehen, sondern wegen ihrer Bindung an die Zahl Zehn. Kein Dutzend, aber eine Decca. Zu dieser stehen die Zehen in einem unheimlichen Verhältnis. Der Zehen Zehn, wie man sie auch dreht, wie man sie auch ausspricht und dieses Gezisch zwischen den Zähnen hindurch schiebt und auf der Zunge zergehen lässt, es löst ein Schaudern aus, das sich bis in die Zehen hinein zieht und sie bis in ihre Spitze erschüttert.“

„Du meinst, wenn sich diese z’ts aneinander reihen und reiben, dann lässt sich nur noch auf spitzen Zehen gehen. Der Zischlaut, der die Zehn begleitet, ist intensiver als das Klappern der Zehen. Das Gezisch aus der Zehen Zehn zählt das Klappern der Klappen der Zehen aus.“

„Der Zehen Zehn schwindet zuerst durch die Zähne, sobald sie ausgesprochen wird. Diese Zehn ist wie eine Zauberformel, die ausgesprochen wird, um den Körper zu verzaubern. Die Zauberformel steht und fällt mit der Schärfe, in der das Tz ausgestossen wird. Wenn zwei Menschen sich gegenseitig die Lust antragen, dann variiert die Intensität je nach Situation und Verlangen. Nicht anders ergeht es diesem Stz auf diesem Platz.“

Fortsetzung

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