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mf Revolution

Die Frau, nicht aufs Maul gefallen, entgegnete: „Da wir uns bereits kennen, wird es Ihnen ein Leichtes sein, mir zu helfen.“

„Du hast das jetzt wirklich gut gesagt“, warf ihr Begleiter ein.

„So, ich Ihnen helfen? Das ist leicht gesagt. Und wer ist Ihr Begleiter?“

„Gründer Schnaptepürä, kerngesund, auf beiden Beinen stehend, darum auf einen Besuch bei Ihnen nicht angewiesen. Betreiber von verschiedenen Friedhöfen und schreibe.“

„Also jetzt halt dich still“, fuhr die Frau ihren Begleiter an. „Wir sind nicht wegen deiner Friedhöfe hier. Dorthin komme ich noch schnell genug.“

„Die Wissenschaft füllt meine Äcker“, meinte der Mann, der Frau Anordnung missachtend. „Sterben werden wir alle, auch mit dem Segen der Wissenschaft. Und deswegen sind wir hier.“

Die Frau quittierte das Ende des Satzes mit einem heftigen Husten, der ihren ausgezehrten Körper kräftig schüttelte.

„Ich habe versprochen“, sagte der die Frau begleitende Mann, „dass ich dich sekundiere. Und darum darf ich getrost darauf hinweisen, dass die Wissenschaft die Friedhöfe füllt, weil sie den Menschen nicht vor dem Tod schützt. Wir sind hier, weil die Wissenschaft aus ihren Grenzen nicht heraus kommt. “

Der Aussage folgte eine Stille.

Alle, den Sprecher ausgenommen, der auf eine Entgegnung wartete, berührte die Direktheit der Aussage peinlich, als sei eine Wahrheit doch zu unverblümt geäussert worden.

Als erster fasste sich Kurt Schuster.

Fortsetzung

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