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md Weiwei

„Sind wir! Und dennoch dürfen wir nicht schweigen. Ist das etwa in Ordnung, wenn muslimische Männer unsere Kleidung tragen, während ihre Frauen in Gewändern herum gehen, die dem Mittelalter alle Ehre machen. Die Männer kleiden sich in der Moderne, die Frauen müssen sich in Tücher hüllen, die sie zu Dienstboten im Namen des Islams machen. Wo ist der Glaube im Kopf dieser Männer?“

„Sie hätten Prediger werden sollen.“

„Diese Männer sehen nicht, dass sie ein verletztes Transport-Gen in sich tragen, quasi eine verletzte RNA. Und dieses wollen sie zu uns bringen und es auf uns übertragen.“

„Wie ich sagte: Durcheinander. Als Wissenschafter müssen Sie das, was Sie beobachten, genau auseinander halten. Sonst verlieren Sie die Übersicht. Sie sind auf dem besten Weg, diese Übersicht zu verlieren und völlig zu einer Niete zu werden. Und das ist noch freundlich ausgedrückt!“

„Diese sehen nicht, was sie anrichten. Europa hat die Kleider abgelegt, welche diese Frauen tragen und diese Männer zu feige sind, selber zu tragen. Die Kleider, welche jene Männer in ihren Köpfen tragen, aber selber nicht anziehen, sind das sichtbare Zeichen für die innere Verletzung.“

„Sie sehen seltsame Sachen unter dem Mikroskop.“

„Sie stehen nicht zu ihren Überzeugungen, weil sie selber von diesen nicht überzeugt sind.“

„Haben Sie alles gesagt, was Sie zu diesem Thema zu sagen haben?“

„Wenn diese Leute auf ihrer Lehre beharren, die sie zwang, Abschied von einem Stück von sich selbst zu nehmen, ihrer Heimat, die sie solcherart verletzte, dass sie diese verliessen, dann kann ich nur daraus schliessen, dass sie uns für das Paradies halten, welches sie aber unbewusst zerstören, indem sie genau das hierher bringen, was sie verliessen. Eine korrupte Tradition.“

„Jetzt setzen Sie aber Ihrem Geschwätz die Krone auf! Aufgrund der Theorien, welche Sie hier zum Besten geben, kann ich Sie wahrlich nicht als Vorbild betrachten. Sie treten für eine eigenartige Ordnung ein. Sie treten für eine Ordnung ein, die sich die eigene Art zum Massstab macht. Mit einem solchen Vorgehen sind Sie sehr weit von jeglichem Ansatz, wissenschaftlich zu arbeiten, entfernt. Ich kann Sie darum weder als Gutmensch noch als Wissenschafter einordnen und frage mich darum, wofür Sie stehen.“

Fortsetzung

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